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Energieverbrauch eines Espressokochers

Andrew James EspressokocherMit einem Espressokocher – er wird auch als Mokka-Kanne bezeichnet –  lässt sich schnell und einfach ein Espresso aufbrühen. Dazu ist nicht viel erforderlich: Eine Wärmequelle, Wasser, Espressopulver und der Kocher reichen aus, um sich einen starken Kaffee zuzubereiten. Zum Erhitzen des Wassers wird meistens eine Herdplatte verwendet, auf der die Espressokanne abgestellt wird. Weil es sich um eine banale Tätigkeit handelt, werden sich wohl die Wenigsten bislang damit befasst haben, wie hoch der Energieverbrauch eines solchen Espressokochers ist. Schließlich spielt das auch beim Kochen für die meisten Verbraucher keine Rolle. Wie Sie aber den Verbrauch eines Espressokochers und die daraus resultierenden Stromkosten berechnen, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Diese Faktoren bestimmen den Verbrauch eines Espressokochers

Energieverbrauch einer EspressokochersIn der Regel dauert es nicht lange, bis ein Espresso zubereitet ist. Es reichen wenige Minuten aus, um das Wasser im Kessel des Espressokochers ausreichend zu erhitzen, sodass es über den Filtereinsatz, in dem sich das Kaffeepulver befindet, und das Steigrohr in den oberen Teil des Espressokochers steigt, aus dem es in eine Tasse gegossen werden kann.

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Wie viel Energie dabei verbraucht wird, ist von einigen Faktoren abhängig:

  • Effizienzklasse des Elektroherdes
  • Stufe, mit der Sie die Herdplatte erhitzen
  • Größe der Herdplatte
  • Dauer des Erhitzens
  • Material des Espressokochers

Da es mit den zuvor genannten Faktoren eine Vielzahl unterschiedlicher Variablen gibt, die den Energieverbrauch ausmachen, können wir an dieser Stelle nur eine beispielhafte Rechnung darlegen, um den Energieverbrauch zu bestimmen: Bei einem modernen Elektroherd liegt der Stromverbrauch bei 1 Kilowattstunde (kWh). Gehen wir davon aus, dass es 6 Minuten dauert, bis das Wasser in einem Espressokocher kocht, liegt der Stromverbrauch pro Espressokochen bei 0,1 kWh. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde entstehen durch das Aufbrühen eines Espressos Energiekosten von 3 Cent.

Achtung: Der Stromverbrauch von älteren Herden kann um bis zu 50 Prozent höher sein. Das bedeutet, dass die Stromkosten für das Zubereiten eines Espressos in diesem Fall zwischen 4 und 5 Cent liegen. Energieeffiziente Induktionsherde verbrauchen hingegen rund 20 Prozent weniger Strom als ein moderner E-Herd. Damit liegt der Stromverbrauch bei knapp unter 3 Cent, wenn Sie ihn 6 Minuten verwenden.

So können Sie den Energieverbrauch eines Espressokochers reduzieren

Die Rechnung zeigt, dass der Energieverbrauch eines Espressokochers gering ist und selbst beim täglichen Benutzen des Geräts fallen nur jährliche Betriebskosten von wenigen Euro an. Ein großes Einsparpotenzial ist bei den Energiekosten also nur in begrenzten Ausmaß vorhanden. Dennoch ist es sinnvoll, die Energie so effizient zu nutzen, damit keine zusätzlichen Kosten entstehen. So ist es beispielsweise ratsam, eine Herdplatte zu verwenden, die nur minimal größer ist als die Espressokanne. Denn wenn die Fläche der genutzten Herdplatte deutlich größer ist als die Fläche des Espressokochers, verpufft ein Teil der genutzten Energie. Sie wird als Wärme freigesetzt und ist damit praktisch sinnlos verschwendet. Um den Energieverbrauch gering zu halten, sollten Sie außerdem die Herdplatte sofort ausschalten, sobald der Espresso aufgebrüht ist.

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Eine weitere Möglichkeit, um Energie zu sparen, ist, einen modernen elektrischen Espressokocher zu verwenden, bei dem die Heizung bereits im Lieferumfang enthalten ist. Diese funktionieren wie eine kleine Herdplatte. Da der Espressokocher und das Heizelement aufeinander abgestimmt sind, sind ihre Formen deckungsgleich. Es wird somit kein ungenutzter Teil der Heizfläche unnötigerweise erhitzt. Bei diesen elektronischen Espressokochern beträgt der Stromverbrauch etwa 0,2 Kilowattstunden. Auch in unserer beispielhaften Rechnung gehen wir davon aus, dass der Espressokocher 6 Minuten genutzt werden muss, um den Espresso zuzubereiten. Effektiv werden somit 0,02 Kilowattstunden an Strom verbraucht. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunden kostet das Erhitzen des Wassers 0,6 Cent.

Weil die Geräte wegen der integrierten Heizung technisch aufwendiger sind, sind sie gleichsam teurer in der Anschaffung. Es lohnt sich also, die Kosten zu kalkulieren und abzuwägen, ob es sich für Sie lohnt, einen teureren Espressokocher mit Heizung zu kaufen.

Vor- und Nachteile eines Espressokochers

Espressokocher sind ideal für Kaffeeliebhaber. Im Alltag ist es mit ihnen schnell möglich, einen Espresso aufzubrühen. Doch welche Schwachstellen haben sie? In unserer Übersicht haben wir die wichtigsten Vorteile und Nachteile von Espressokochern zusammengefasst.

Vorteile Nachteile
Es können schnell und problemlos mehrere Tassen zubereitet werden. Espressokocher aus Aluminium sind günstig, können aber gesundheitsschädigend sein. Besser ist es, ein Modell aus Edelstahl zu verwenden.
Da ein einfacher  Espressokocher robust ist und keine elektrischen Teile beinhaltet, hat er eine lange Lebensdauer. Es besteht Gefahr, dass der Espressokocher zu heiß und dadurch das Kaffeepulver geröstet wird.
Die verschiedenen Teile eines Espressokochers können leicht gereinigt werden.

Wie die Stiftung Warentest in einem Bericht mitteilt, setzen Espressokocher aus Aluminium lediglich während der ersten Brühvorgänge Aluminium frei, das in das Wasser übergeht. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, den Espressokocher zunächst mehrere Male nur mit Wasser zu benutzen, das Sie nicht verzehren. Danach kann der Espressokocher ohne Bedenken weiter genutzt werden.

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