Elektrische Espressomühlen – für den perfekten Espressogenuss

Elektrische EspressomühlenWer einen wirklich schmackhaften Espresso zubereiten möchte, benötigt dazu nicht nur eine hochwertige Espressokanne. Vielmehr kommt es auch auf die geeignete Mühle zum Mahlen des Espressos an. Denn nur frisch gemahlener Espresso kann ein wirklich vollmundiges Aroma entfalten. Doch ist eine elektrische Espressomühle wirklich die bessere Wahl im Vergleich zu einer Kaffeemühle, die nicht elektrisch, sondern manuell funktioniert? Der Espressomühle Test soll Ihnen genau das verraten, damit Sie vor dem Kauf einer Espressomühle elektrisch bestens informiert sind. Wir zeigen Ihnen sogar auf, worauf es hinsichtlich des Mahlwerks ankommt, damit Sie mit Ihrer elektrischen Espressomühle am Ende rundum zufrieden sein können.

Elektrische Espressomühle Test 2017

Elektrische Espressomühle oder Espressomühle von Hand?

Elektrische EspressomühlenDass frisch gemahlener Kaffee einfach besser schmeckt, dürften Sie bereits wissen. Doch wie sieht es mit der Wahl der geeigneten Espressomühle aus? Sollten Sie sich lieber für eine manuelle Mühle oder eine Espressomühle mit einem elektrisch funktionierenden Mahlwerk entscheiden? Hierbei handelt es sich um eine Grundsatzentscheidung, die Sie vor dem Kauf treffen müssen, wenn Sie Ihren Kaffee und Espresso in Zukunft frisch mahlen möchten. Bedenken Sie dabei bitte, dass die Gefahr, dass das Mahlwerk zu heiß werden könnte, bei einer Elektromühle eher gegeben ist. Allerdings beutet eine Espressomühle, die Sie manuell betreiben müssen, auch mehr Aufwand für Sie.

Im Vergleich dazu kann Ihre Espressomühle elektrisch Ihren Kaffee oder Espresso in Minutenschnelle mahlen. Allerdings wird Sie eine Espressomühle elektrisch in der Anschaffung auch teurer zu stehen kommen. Bei großen Mengen an Kaffee, der gemahlen werden soll, ist eine elektrische Espressomühle somit unerlässlich. Denn ohne eine Elektromühle würden Sie viel zu viel Zeit mit dem Mahlen Ihres Kaffees verbringen. Eine Espressomühle, die elektrisch betrieben wird, ist somit einfach die praktischere Wahl und bietet sich für viele Haushalte ausdrücklich an.

Welches Mahlwerk hat Ihre Espressomühle?

Im Test haben wir besonders auf das Mahlwerk der getesteten Mühlen geachtet, da hier die meisten Unterschiede zu beobachten waren. Bevor Sie irgendeine elektrische Espressomühle kaufen, sollten Sie sich also unbedingt darüber informieren, welches der folgenden Mahlwerke in dem Gerät verbaut wurde:

  • Schlagmahlwerk
  • Scheibenmahlwerk
  • Kegelmahlwerk
  • Hybridmahlwerk
  • Walzenmahlwerk

Auf jeden Fall verfügen sehr gute Espressomühlen über Mahlwerke, die dafür sorgen, dass der Kaffee oder Espresso beim Mahlen nicht zu heiß wird. Denn dies könnte sich sonst empfindlich auf das Aroma dieser Kaffeespezialitäten auswirken. Außerdem sollte das Kaffeepulver, was am Ende des Mahlvorgangs entsteht, nicht nur besonders fein, sondern auch schön gleichmäßig sein. Im Espressomühle Test hat sich gezeigt, dass allzu billige Espressomühlen leider kein so feines Kaffeemehl liefern können. Daher können wir Ihnen nur dazu raten, zwar einen Preisvergleich zu machen, aber auch nicht zu günstig zu kaufen, wenn Sie einen wirklich exzellenten Espresso genießen wollen. Das Angebot am Markt ist groß, so dass Sie sich durch einen Vergleich der Preise das beste Angebot im Shop sichern können, ohne nur auf den Preis zu achten. Denn auch die Qualität muss stimmen.

Variante Hinweise
Schlagmahlwerk Daher sollten Sie Espressomühlen mit Schlagmahlwerken besser meiden. Sie sind für die Zubereitung von Espresso einfach nicht geeignet. Denn diese Mahlwerke erzeugen kein gleichmäßiges Pulver und einige der Pulverteile sind einfach nicht fein genug. Die Testberichte haben ganz deutlich aufgezeigt, dass Sie Espressomühlen mit solch einem Mahlwerk, welche heute ohnehin kaum mehr zu finden sind, unbedingt meiden sollten.
Scheibenmahlwerk Im Vergleich dazu ist ein Scheibenmahlwerk einer der erklärten Testsieger, so dass wir für derartige Espressomühlen auch eine Empfehlung aussprechen können. Immerhin sind diese Mahlwerke inzwischen bei vielen Espressomühlen am Markt im Einsatz. Selbst im professionellen Bereich sind diese Mahlwerke beliebt, was entsprechend für ihre Qualität spricht.

Immerhin hat der Test gezeigt, dass die nachfolgenden Vorteile dieser Mahlwerke auf der Hand liegen:

Vor- und Nachteile einer elektrischen Espressomühle mit einem Scheibenmahlwerk

  • sehr gute Leistungsfähigkeit dieser Mahlwerke
  • hohe Verschleißfestigkeit
  • chemische Beständigkeit
  • preiswerter im Vergleich zu Mahlwerken mit Stahlscheiben
  • der Mahlgrad kann mittels eines Gewindes individuell bestimmt werden – solche Espressomühlen sind daher für verschiedene Kaffeespezialitäten geeignet
  • benötigt Strom zum Betrieb

Espressomühlen mit Hybridmahlwerken sind hingegen nur sehr selten erhältlich. Auch sie können jedoch ein gutes bis sehr gutes Espressopulver liefern. Bei einem Walzenmahlwerk handelt es sich um ein besonders langsames und schonendes Mahlwerk. Wenn es Ihnen vor allem darum geht, dass das volle Aroma der Bohne beim Mahlen erhalten bleibt, dann ist eine elektrische Espressomühle mit einem Walzenmahlwerk für Sie das Non-Plus-Ultra. Allerdings sind derartige Espressomühlen sehr, sehr teuer und daher im privaten Bereich so gut wie nicht anzutreffen. Noch dazu muss eine ständige Kühlung der Walzen sichergestellt werden.

Tipps für die Espressopulverzubereitung

Wenn Sie sich nun eine elektrische Espressomühle zugelegt haben und das perfekte Espressopulver zubereiten möchten, dann sollten Sie am besten auf eine der nachfolgenden Kaffeesorten zurückgreifen:

  • Arabica
  • Robusta

Meist ist der Anteil an Robusta bei Espresso gering. Denn Arabica ist für feine Geschmacksnuancen sowie wenig Koffein bekannt. Robust ist im Vergleich herber, lässt sich jedoch perfekt beimischen, um so den idealen Espresso zu kreieren. Verwenden Sie Bohnen, die so frisch wie möglich sind. Am besten sollten die Bohnen nicht mehr als eine Woche alt sein, damit sie ihr volles Aroma in Ihrer Tasse entfalten können.

Bedenken Sie bitte auch, dass Sie Ihre elektrische Espressomühle zunächst eichen müssen, bevor Sie diese zur Herstellung von aromatischem Espressopulver einsetzen können. Dazu müssen Sie zunächst die leere Mühle anschalten. Den Mahlgrad stellen Sie so fein wie möglich ein. Sie werden ein klirrendes Geräusch hören. Ändern Sie dann bitte den Mahlgrad. Stellen Sie eine gröbere Stufe ein und schalten Sie die Espressomühle erneut an. Das relativ laute Geräusch sollte nun nicht mehr zu hören sein. Schon ist Ihre Espressomühle einsatzbereit und kann mit der gewünschten Anzahl an Bohnen gefüllt werden.

Tipp: Geben Sie zunächst lieber zu wenige als zu viele Bohnen in die Mühle. Denn der Raum in Ihrem Espressokocher ist begrenzt und Ihr Espresso wird einfach am besten schmecken, wenn Sie das Pulver vor dem Verzehr frisch gemahlen haben. Daher raten wir Ihnen ausdrücklich davon ab, größere Mengen an Pulver für den späteren Verzehr zu mahlen und diese dann in einer Tüte oder einer Kaffeedose aufzubewahren. Schließlich geht dann eigentlich immer ein Teil des Aromas verloren.

Welche Espressomühlen Marken können wir Ihnen empfehlen?

Eine konkrete Kaufempfehlung wollen wir Ihnen ganz zum Schluss natürlich ebenfalls nicht vorenthalten. Beim Kauf einer elektrischen Espressomühle können wir Ihnen diese Marke ans Herz legen. Machen Sie jedoch auf jeden Fall einen Preisvergleich, um sich die gewünschte Espressomühle elektrisch von bekannten Herstellern wie diesen am Ende so günstig wie möglich zu sichern.

  • Rommelsbacher
  • Hario
  • Demoka
  • Graef
  • Caso
  • Cloer
  • Melitta

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