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Ist ein Espressokocher aus Aluminium schädlich?

Andrew James EspressokocherEin klassischer Espressokocher darf in keiner italienischen Küche fehlen. Auch bei uns sind diese Kaffeezubereiter äußerst beliebt – schließlich vermitteln sie stets ein Urlaubsflair und erinnern an Bella Italia. Espressokocher sind meist aus Aluminium gefertigt. Dieses Leichtmetall ist ein sehr beliebtes Verpackungsmaterial, denn es ist leicht, wiederverwendbar sowie hitze- und kältebeständig. Zudem werden viele Küchengeräte für den Haushalt aus Aluminium hergestellt.

Was ist eigentlich ein Espressokocher?

Ist ein Espressokocher aus Aluminium schädlich?Dies ist eine Espressokanne, die meist eine achteckige Form hat, und aus Aluminium gefertigt ist. Das Gerät dient der Zubereitung von Kaffee auf einem Kochherd – am besten über einen offenen Gasflamme, nicht auf einem Induktionsherd. Die deutsche Bezeichnung ist aber häufig irreführend, denn es wird mit dem Gerät kein Espresso hergestellt. Das liegt daran, dass die Kanne nur einen Druck von 1,5 bar erezuegn kann. Man braucht aber für einen Espresso einen Brühdruck von 9 bar. In Italien wird der Espressokocher meist als „Caffetteria“ bezeichnet.

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Wie entstand der Espressokocher?

Das ursprüngliche achteckige Gerät aus Aluminium wurde 1933 von dem italienischen Erfinder Alfonso Bialetti entwickelt. Seine Idee bestand darin, Wasser nur durch den geringen Dampfdruck in die Kanne durch den Kaffee zu pressen. Bialetti stellte fest, dass sich Aluminium als Material für den Espressozubereiter hervorragend eignete. Zu einer Massproduktion der Geräte kam es aber erst nach 1945. Bialettis Sohn Renato meldete nach dem zweiten Weltkrieg das Patent für die Erfindung und die Aluminium-Kanne an. Danach wurde das Produkt stark vermarktet und erreichte sogar Weltruhm.

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Was ist eigentlich Aluminium?

Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall und gehört zu den dritthäufigsten Elementen. In der Erdkruste ist es das am häufigsten vorkommende Metall. Zu dem wird es in der Industrie gerne verwendet, da dieses Material viele verschiedene Eigenschaften hat.

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Aluminium findet bei folgenden Produkten und Geräten Verwendung:

  • Bau von Fahrzeugen sowie Ersatzteile
  • Elektronik-Bereich sowie elektrische Leitungen
  • Verpackungen (Alufolien, Joghurtbecher, Espressokapseln etc.)
  • Behälter (Getränkedosen, Konservendosen)
  • Verbundsysteme in Tetra Paks
  • Kochtöpfe, Pfannen, Reise- und Campinggeschirr
  • klassischer, italienischer Espressokocher

Wo kann man Aluminium im Alltag finden?

Aluminium ist allgegenwärtig – nicht nur in Geräten und Verpackungen, sondern auch in der Luft und im Wasser vorhanden. Fertigmahlzeiten werden gerne in Aluminium verpackt. Aber nicht nur in der Lebensmittelindustrie kann man das Leichtmetall finden, sondern auch in Kosmetika (beispielsweise in Deos), in diversen Medikamenten sowie in einigen Zahnpasta-Sorten.

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Aluminium auch in Gemüse?

Auch wenn man versucht, verpackte Fertiggerichte und abgepackte Lebensmittel zu meiden, so kann jedoch Aluminium nicht ganz aus seinem Leben verbannen – egal wie sehr man sich anstrengt. In folgenden Gemüsesorten und Rohkost ist bereits Aluminium vorhanden:

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Endiviensalat Ruccola Kakao Pfeffer Paprika
15-23 mg/kg 15-23 mg/kg 117 mg/kg 603 mg/kg 526 mg/kg

Was sind die Vorteile und die Nachteile von Aluminium?

Wie andere Materialien hat auch Aluminium Vorteile und Nachteile, Wir haben die wichtigsten positiven und negativen Aspekte des Leichtmetalls aufgelistet.

  • leichtes Material
  • gute Verarbeitung
  • lichtundurchlässig
  • gutes Verpackungsmaterial
  • hohe Verfügbarkeit
  • geschmacksneutral
  • bereits im Gemüse (in den Wurzeln) durch sogenannten sauren Regen vorhanden (entsteht durch Luftverschmutzung; Aluminium wird in der Erdschicht gelöst und über die Pflanzen aufgenommen)
  • zahlreiche (insbesondere säurehaltige) Lebensmittel lösen zum Teil Aluminium auf und nehmen es auf (dieser Vorgang wird durch die Erwärmung von Fertigmahlzeiten verstärkt).
  • gesundheitliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen möglich

Ist Aluminium für die Gesundheit schädlich?

Bislang gibt es noch keine wissenschaftlichen Langzeitstudien, ob das Leichtmetall den Körper und Geist negativ beeinflussen. Jedoch konnten aber Experten und Mediziner feststellen, dass ein Zusammenhang zwischen einem erhöhten Aluminiumwert im Körper und einigen Krankheiten besteht. Vereinzelt konnte bei Patienten nachgewiesen werden, dass sie vermehrt Aluminium im Körper hatten und beispielsweise an Brustkrebs oder an Alzheimer erkrankten. Zudem konnten Spezialisten nachweisen, dass Aluminium-haltiges Wasser zum Trinken oder zur Körperreinigung zu Hautbeschwerden, juckenden Ekzemen oder einem Hautausschlag führen kann.

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So kann man eine hohe Aluminiumaufnahme vermeiden

Aluminium ist aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken, denn bereits durch das Atmen wird das Leichtmetall aus der Luft aufgenommen. Aber durch sein Konsumverhalten kann man beim Einkaufen im Supermarkt einiges bewirken, indem man folgende Produkte und Verpackungen meidet:

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  • Alufolie (besser Lunch-Box verwenden)
  • Plastik-Joghurtbecher (besser Glasbehälter benutzen)
  • Fertigmahlzeiten und Lebensmittel in Dosen vermeiden
  • Kosmetika (wie Deos) ohne Aluminium kaufen
  • Medikamente (Beipackzettel beachten)
  • siliziumreiches Mineralwasser (über 30 mg/l) trinken (begünstigt die Ausscheidung von Aluminium über den Urin)
  • Trinkflaschen aus Aluminium nicht benutzen

Espressokocher richtig reinigen: Wer einen Espressozubereiter hat und diesen auch weiterhin benutzen möchte, der sollte diesen korrekt saubermachen. Er sollte nicht in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Bereits nach der ersten Benutzung des Espressokochers bildet sich durch die Hitze eine Schutzschicht im inneren Bereich des Kaffeezubereiters. Dadurch werden Übergänge von Aluminium größenteils verringert. Gibt man die Espressokanne aber in die Spülmaschine, dann wird diese Schutzschicht beseitigt. Aus diesem Grund sollte man das Gerät nach jeder Benutzung einfach mit Wasser ausspülen und reinigen.

Fazit

Ein Espressokocher aus Aluminium ist sicherlich nicht lebensbedrohlich, aber auch nicht gesundheitsförderlich. Wer die Aufnahme des Leichtmetalls verringern möchte, der sollte zukünftig auf Aluminium-haltige Deos, Verpackungen und Geräte verzichten. Es besteht die Möglichkeit, den klassischen Espressozubreiter durch einen aus Edelstahl zu ersetzen.

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